Geschäftsadresse & Virtual Office
Virtual Office Wien: So funktioniert es im Detail
Ein Virtual Office in Wien kostet ab 49 Euro pro Monat zzgl. USt: echte Adresse im 1. Bezirk, Scans, Weiterleitung und Selbstabholung Montag bis Sonntag.
Stephan HolzbachVeröffentlicht am 1. Juni 2026

Ein Virtual Office in Wien verbindet eine echte Geschäftsadresse mit professioneller Postbearbeitung, ohne dass Sie ein Büro mieten. Bei 1010 Works kostet das ab 49 Euro pro Monat zuzüglich Umsatzsteuer, der Standort ist die Seitenstettengasse 5/37 im 1. Bezirk (Stand Juni 2026). Sie nutzen die Adresse für Firmenbuch und Impressum, Ihre Post wird vor Ort angenommen und je nach Paket gescannt oder EU-weit weitergeleitet. Wie das im Alltag funktioniert, lesen Sie hier Schritt für Schritt.
Was ist ein Virtual Office?
Ein Virtual Office ist eine echte physische Geschäftsadresse mit Postservice, aber ohne fix angemietete Bürofläche. Sie bekommen, was ein Büro rechtlich und organisatorisch leistet: eine ladungsfähige Anschrift für Register und Impressum sowie eine Stelle, an der Ihre Geschäftspost ankommt und bearbeitet wird. Was Sie nicht bekommen und meist auch nicht brauchen: leerstehende Quadratmeter mit Mietvertrag, Kaution und Betriebskosten.
Wichtig ist das Wort echt. Ein Virtual Office bei 1010 Works ist kein Postfach, sondern ein realer Standort zwischen Schwedenplatz und Hoher Markt, an dem seit 2015 Geschäftsadressen betrieben werden. Das unterscheidet den Service von reinen Adresshandel-Angeboten ohne Standort: Ihre Sendungen werden physisch angenommen, nicht nur theoretisch adressiert.
Die Einrichtung ist kurz: Paket wählen, Unternehmensdaten angeben, danach verwenden Sie die Adresse für Firmenbuch, Impressum und Geschäftspapiere. Einen Mietvertrag, eine Kaution oder eine Mindestlaufzeit über den Abrechnungszeitraum hinaus gibt es nicht.
Wie funktioniert die Post im Virtual Office?
Ihre Post wird am Standort angenommen und Sie entscheiden, wie sie zu Ihnen kommt: Selbstabholung, Scan oder Weiterleitung. Die Selbstabholung ist Montag bis Sonntag möglich, Sie sind also nicht an Bürozeiten gebunden.
Ab dem Plus-Paket digitalisieren wir Ihre Sendungen, die Anzahl der Scans ist unbegrenzt. Sie sehen jede Sendung online und entscheiden, was damit passiert. Im Premium-Paket kommt die EU-weite Weiterleitung dazu: Ihre Post erreicht Sie auch an einem Standort außerhalb Österreichs.
Für Behördenpost gilt: Mit hinterlegter Postvollmacht nehmen wir RSb-Briefe an, ausschließlich im Premium-Paket. RSa-Briefe kann kein Anbieter annehmen, sie sind der persönlichen Zustellung vorbehalten und werden für Sie hinterlegt.
Was kostet ein Virtual Office in Wien?
Ein Virtual Office bei 1010 Works kostet 49 bis 149 Euro pro Monat zuzüglich Umsatzsteuer, abhängig vom Leistungsumfang:
- Basic: 59 Euro pro Monat, 49 Euro bei Jahreszahlung. Adresse, Postannahme, Selbstabholung Montag bis Sonntag.
- Plus: 89 Euro pro Monat, 79 Euro bei Jahreszahlung. Zusätzlich unbegrenzte Scans.
- Premium: 149 Euro pro Monat, 129 Euro bei Jahreszahlung. Zusätzlich RSb-Annahme mit Postvollmacht, EU-weite Weiterleitung und 4 Stunden Meetingraum pro Monat.
Alle Pakete sind monatlich kündbar. Die Jahreszahlung spart je nach Paket 120 bis 240 Euro pro Jahr. Den vollständigen Leistungsvergleich finden Sie auf der Preisseite.
Für wen lohnt sich ein Virtual Office?
Ein Virtual Office lohnt sich für alle, die eine professionelle Wiener Adresse brauchen, aber kein tägliches Büro: Gründer in der Startphase, Einzelunternehmer im Homeoffice, Remote-Teams ohne festen Standort und internationale Unternehmen, die in Österreich präsent sein wollen.
Drei typische Situationen: Sie gründen eine GmbH und wollen Ihre Privatadresse nicht ins Firmenbuch und Impressum schreiben. Sie arbeiten ortsunabhängig und brauchen jemanden, der Ihre Post zuverlässig annimmt und scannt. Oder Ihr Unternehmen sitzt im Ausland und braucht eine erreichbare Anschrift in Wien samt Weiterleitung.
Dazu kommt der Standortfaktor: Eine Adresse im 1. Bezirk wirkt auf Geschäftspapieren und im Impressum anders als eine Wohnadresse am Stadtrand. Diesen Effekt bekommen Sie ab 49 Euro pro Monat, statt für Büroflächen in dieser Lage ein Vielfaches zu zahlen.
Wo liegen die Grenzen eines Virtual Office?
Ein Virtual Office ersetzt keinen Arbeitsplatz und keine persönliche RSa-Zustellung. Wenn Sie regelmäßig einen Schreibtisch brauchen, kombinieren Sie die Adresse mit Coworking im 1. Bezirk am selben Standort, mit digitalem Zutrittssystem und Meetingraum. Für Kundentermine enthält das Premium-Paket bereits 4 Stunden Meetingraum pro Monat.
Und noch einmal zur Klarheit, weil es der häufigste Irrtum ist: RSa-Briefe lassen sich nicht delegieren. Jeder Anbieter, der etwas anderes behauptet, ist unseriös.
Fazit
Ein Virtual Office in Wien gibt Ihnen ab 49 Euro pro Monat zuzüglich Umsatzsteuer eine echte Geschäftsadresse im 1. Bezirk samt Postannahme, auf Wunsch mit unbegrenzten Scans, EU-weiter Weiterleitung und RSb-Annahme per Postvollmacht im Premium-Paket. Die Selbstabholung ist Montag bis Sonntag möglich, alle Pakete sind monatlich kündbar.
Alle Details und die Beauftragung finden Sie auf der Seite zum virtuellen Büro in Wien. In wenigen Minuten ist Ihre Adresse startklar.