Post & Zustellung
Nachsendeauftrag oder Postservice: was Firmen brauchen
Ein Nachsendeauftrag ist befristet, ein Postservice dauerhaft: Geschäftsadresse mit unbegrenzten Scans ab 79 Euro pro Monat, jederzeit monatlich kündbar.
Stephan HolzbachVeröffentlicht am 7. August 2026

Ein Nachsendeauftrag der Post ist eine Übergangslösung: Er leitet Briefe für einen begrenzten Zeitraum an die neue Adresse um und endet dann. Ein Postservice löst das Problem dauerhaft: Bei 1010 Works erhalten Sie eine Geschäftsadresse in der Seitenstettengasse 5/37, 1010 Wien mit unbegrenzten Scans ab 79 Euro pro Monat zzgl. USt, monatlich kündbar. Dieser Vergleich zeigt, wann welche Lösung passt und wie sich beide sinnvoll kombinieren lassen. Stand Juni 2026.
Was leistet ein Nachsendeauftrag, und wo endet er?
Ein Nachsendeauftrag leitet Post von der alten an die neue Adresse um, ist kostenpflichtig und läuft nach dem gewählten Zeitraum aus. Für einen privaten Umzug ist das oft ausreichend. Für Firmen beginnt das Problem nach dem Ablauf: Briefe an die alte Adresse kommen dann nicht mehr an oder gehen zurück an den Absender, ohne dass Sie davon erfahren.
Dazu kommt: Der Nachsendeauftrag ändert nichts an der Ursache. Ihre alte Adresse steht weiterhin im Firmenbuch, im Impressum, bei Banken, Kunden und Lieferanten. Jede dieser Stellen müssen Sie einzeln aktualisieren, sonst wiederholt sich das Spiel beim nächsten Umzug von vorne.
Typische Stolperfalle in der Praxis: Der Auftrag wird einmal eingerichtet und dann vergessen. Niemand prüft das Ablaufdatum, niemand verlängert rechtzeitig. Genau in diesem Fenster kommen Bescheide, Mahnungen oder Vertragskündigungen an die alte Adresse an, und die Firma erfährt davon erst, wenn eine Frist bereits gerissen ist.
Wie funktioniert ein Postservice im Vergleich?
Ein Postservice gibt Ihrer Firma eine dauerhafte Empfangsadresse, die sich nie wieder ändern muss. Bei 1010 Works ist das eine echte physische Adresse im 1. Bezirk, kein Postfach. Ihre Post wird dort angenommen, auf Wunsch geöffnet und gescannt, als PDF per E-Mail zugestellt oder physisch weitergeleitet.
Sie ziehen privat um, das Büro wechselt, das Team arbeitet remote? Die Empfangsadresse bleibt dieselbe. Selbstabholung ist Montag bis Sonntag über das digitale Zutrittssystem möglich, unbegrenzte Scans gibt es ab dem Plus-Paket, physische Weiterleitung optional ebenfalls ab Plus, EU-weit im Premium-Paket. Eingerichtet ist der Wechsel ohne großen Aufwand: Paket wählen, bei Bedarf Postvollmacht hinterlegen, danach die neue Adresse bei Absendern und Registern eintragen.
Worin unterscheiden sich die beiden Lösungen konkret?
Der Kernunterschied ist die Richtung: Ein Nachsendeauftrag repariert einen vergangenen Umzug, ein Postservice macht künftige Umzüge für Ihre Post irrelevant. Im Detail:
- Dauer: Der Nachsendeauftrag ist befristet, der Postservice läuft unbefristet und ist monatlich kündbar.
- Form: Die Nachsendung liefert Papier an eine einzige Adresse, der Postservice liefert Scans per E-Mail, egal wo Sie gerade sind.
- Außenwirkung: Mit dem Postservice steht eine Adresse im 1. Bezirk in Ihrem Impressum und im Firmenbuch.
- Behördenpost: RSb-Briefe nehmen wir mit Postvollmacht an, enthalten im Premium-Paket. RSa-Briefe kann niemand für Sie annehmen, sie werden von der Post zur persönlichen Abholung hinterlegt.
- Kontrolle: Beim Postservice entscheiden Sie pro Sendung, was passiert: scannen, weiterleiten oder abholen.
Wann reicht der Nachsendeauftrag, wann nicht?
Für Privatpersonen und für die Übergangszeit direkt nach einem Umzug reicht der Nachsendeauftrag meist, für laufende Firmenpost selten. Sobald Fristen an Ihrer Post hängen, etwa Bescheide oder Mahnungen, ist eine befristete Umleitung ein Risiko: Läuft sie aus, verpassen Sie Sendungen, ohne es zu merken.
Praktisch bewährt sich die Kombination: Beim Wechsel auf eine dauerhafte Geschäftsadresse in Wien überbrückt ein Nachsendeauftrag die ersten Wochen, danach läuft alles über die neue Adresse. Im Premium-Paket sind zusätzlich 6 Monate Postservice nach einer Adressänderung enthalten, das entschärft die Übergangsphase weiter: Post an die bisherige Adresse erreicht Sie, während Sie Absender und Register aktualisieren.
Was kostet der Umstieg auf einen Postservice?
Der Einstieg beginnt bei 49 Euro pro Monat zzgl. USt bei Jahreszahlung. Die drei Pakete im Überblick:
- Basic (49 bzw. 59 Euro): ladungsfähige Adresse, Posteingang und Paketempfang, Selbstabholung Montag bis Sonntag, Firmenschild am Postkasten.
- Plus (79 bzw. 89 Euro): zusätzlich unbegrenzte Scans als PDF per E-Mail, physische Weiterleitung optional.
- Premium (129 bzw. 149 Euro): zusätzlich EU-weite Weiterleitung, RSb-Annahme mit Postvollmacht, 4 Stunden Meetingraum pro Monat und 6 Monate Postservice nach Adressänderung.
Der jeweils niedrigere Preis gilt bei Jahreszahlung, alle Pakete sind monatlich kündbar. Den vollständigen Leistungsvergleich finden Sie auf der Preisseite.
Fazit
Der Nachsendeauftrag ist ein Pflaster, der Postservice ist die dauerhafte Lösung. Wer seine Firmenpost einmal auf eine stabile Adresse umstellt, muss sich bei keinem Umzug mehr um Briefe kümmern: unbegrenzte Scans ab 79 Euro pro Monat, EU-weite Weiterleitung im Premium-Paket um 129 Euro, alles monatlich kündbar. Stellen Sie Ihre Firmenpost auf den Postservice in Wien um, und das Thema Adressänderung ist ein für alle Mal erledigt.